Antioxidantien: was der Begriff bedeutet – und was belegt ist
„Antioxidantien“ begegnen dir überall, wo es um Ernährung geht – oft verbunden mit großen Versprechen. Wir schauen sachlich hin: was der Begriff bedeutet, was wissenschaftlich belegt ist und welche Nährstoffe rechtlich überhaupt einen Bezug zum Zellschutz tragen dürfen.
Freie Radikale und oxidativer Stress
Freie Radikale sind instabile Moleküle, die im Körper ganz natürlich entstehen – beim Stoffwechsel ebenso wie durch äußere Einflüsse wie Rauchen, Alkohol, UV-Strahlung oder Umweltbelastung. Der Körper verfügt über eigene Mechanismen, um sie im Gleichgewicht zu halten. Überwiegen die freien Radikale dieses Gleichgewicht dauerhaft, spricht man von oxidativem Stress.
Was „Antioxidans“ eigentlich heißt
„Antioxidans“ ist ein Sammelbegriff, kein einzelner Stoff. Wichtig zu wissen: Rechtlich darf nicht pauschal behauptet werden, „Antioxidantien schützen den Körper“. Eine zugelassene Aussage zum Zellschutz gibt es nur für bestimmte, namentlich benannte Nährstoffe – darunter Vitamin C, Vitamin E, Selen, Zink, Kupfer, Mangan und Riboflavin (Vitamin B2). Für sie gilt der geprüfte Wortlaut: Sie tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.* Stoffe, die zwar oft als Antioxidans beworben werden, aber keinen zugelassenen Claim haben, lassen wir hier bewusst außen vor.
Wo sie natürlich vorkommen
Viele Lebensmittel sind von Natur aus reich an solchen Nährstoffen: Beeren wie Blaubeeren, Himbeeren oder Erdbeeren, grünes Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl, Nüsse wie Walnüsse und Mandeln. Eine abwechslungsreiche, pflanzenbetonte Ernährung ist die beste Grundlage.

Aus dem Naurum-Sortiment
Wenn du gezielt ergänzen möchtest, passen aus unserem Sortiment vor allem zwei Produkte zum Thema:
Unser Camu Camu Extrakt ist von Natur aus reich an Vitamin C. Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.*
Unser Zink-Selen Komplex liefert zwei Nährstoffe mit geprüftem Bezug zum Zellschutz: Zink und Selen tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.*

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Sie können sinnvoll sein, wenn die Versorgung über die Ernährung allein schwerfällt – die Grundlage bleibt aber der Teller.
*Gemäß der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)